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So schützt du dich effektiv vor Spam und Betrugsversuchen – 7 Tipps

Tipps für den Spamschutz

by Tom
Spam

Spam ist ein leidiges Thema für viele Unternehmen und oftmals steckt sogar eine Betrugsabsicht dahinter. Um die Mailserver davon freizuhalten und nicht auf die Maschen der Spam-Versender hereinzufallen, sind verschiedene Maßnahmen sinnvoll und manchmal ist sogar eine Rechtsberatung nötig. Folgende Tipps zum Spamschutz können hier sehr hilfreich sein.

Spam ist oft eine Betrugsmasche

Betrüger verwenden gerne Mailadressen, um unerwünschte Werbung zu versenden. In vielen Fällen sind auch konkrete Betrugsversuche darin versteckt. Zum Beispiel werden Mails versendet, die das Ziel haben, Bankdaten des Empfängers auszuspähen. Klickst du hier aus Versehen auf einen Link, kann es schnell gefährlich werden.

Unerfahrene Anwender erkennen den Unterschied zwischen Fake-Mails und echten Bankmails oft nicht. Besonders Zahlungsaufforderungen oder Mails mit Direktlinks zu irgendwelchen Anmeldemasken sollten das Misstrauen wecken und keinesfalls geöffnet werden.

 

7 Tipps zum aktiven Spamschutz

Damit es erst gar nicht dazu kommt, sind verschiedenste Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor nervigen oder sogar kriminellen Spammails zu empfehlen.

1. Anhänge nicht öffnen

Wer die Absenderadresse nicht eindeutig zuordnen kann, sollte niemals irgendwelche Anhänge öffnen. Ob Bilder, Zip-Ordner oder andere Dateien – darin könnte sich eine Schadsoftware verstecken, die durch das Öffnen aktiviert wird und dann auf dem Computer großen Schaden anrichtet.

2. Niemals antworten

Auf eine Spammail sollten Empfänger grundsätzlich nicht antworten, denn dann weiß der Absender, dass es sich um ein aktive Mailadresse handelt. Stattdessen gehört die Spammail direkt in den Papierkorb. Auf gar keinen Fall sollten persönliche Daten angegeben oder gar vermeintliche Rechnungen bezahlt werden. Das Geld ist dann in der Regel futsch, da sich der Absender nur selten herausfinden lässt.

Tipp: Wer sich unsicher ist, kann die Echtheit der Mail auch überprüfen. Zum Beispiel reicht oft schon ein kurzer Anruf bei der Bank, um herauszufinden, ob die Mail ein Betrugsversuch ist.

3. Beschwerde einlegen

Unerwünschte Werbemails können bei einer Internet-Beschwerdestelle gemeldet werden. Hier findet eine Prüfung der Einhaltung von Jugendmedienschutz- und Strafgesetz statt, bei einem Verstoß kann die Beschwerdestelle auch weiter gegen die Absender vorgehen. Das lohnt sich immer dann, wenn von einem Absender häufiger unerwünschte Mails eingehen und dem ein Ende gesetzt werden soll. Auch wenn es schon viele Urteile zu Spam gibt, probieren es unseriöse Versender weiterhin mit dieser Masche.

 

4. Spamschutz aktivieren

Ein professioneller Spamschutz stoppt die größte Flut an unseriösen Mails. Besonders hartnäckige Absender können zusätzlich auch manuell auf eine Blockierliste gesetzt werden. Somit lässt sich ein Großteil gut aussortieren. Ein gutes Mailprogramm hat meist schon einen effektiven Spamschutz integriert, den Anwender nur noch überwachen müssen.

5. Vorsicht bei Anmeldungen im Web

Die wichtigsten Mailadressen sollten niemals für die Anmeldung bei Gewinnspielen, Newslettern oder anderen Formularen im Web verwendet werden. Diese dienen oft nur dazu, an die Mailadresse möglichst vieler Menschen zu kommen und diese dann für Werbemails zu missbrauchen.

6. Mailadresse nicht online angeben

Statt die komplette Mailadresse im Impressum zu hinterlegen, kann diese auch nur in Teilen eingefügt werden. Wird zum Beispiel das @-Zeichen durch (at) ersetzt, lässt sich die Mailadresse nicht mehr automatisch auslesen.

7. Mailadresse löschen

Hilft alles nicht und es kommen weiterhin neue Spammails rein, kann die Mailadresse auch gelöscht und eine neue angelegt werden. So wird man Spammails endgültig los, auch wenn das zunächst eine größere Umstellung und etwas Arbeitsaufwand bedeutet. Die neue Mailadresse sollte dann aber auf jeden Fall besser gegen Spam geschützt werden.

Fazit: Mit wenigen Mitteln kannst du dich gut vor Spam und Betrugsversuchen per Mail schützen. 100 Prozent Sicherheit bieten diese zwar nicht, du reduzierst das Risiko aber deutlich.

Wie schützt du dich vor Spam und betrügerischen Aktivitäten? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar.

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